Pangolin LD2000

von | Jan 30, 2019

Pangolin LD2000 ist bereits seit einiger Zeit im „End of Live“ Status. Da die Hard- und Software jedoch viele Jahre den Markt dominiert hat geben wir gerne noch einige Infos für deren User.

Lasershow Designer 2000

Lasershow Designer 2000 war mit Abstand das weltweit meistverkaufte und am häufigsten verwendete System zum Erstellen und Anzeigen von Laser-Shows. Es ist so einfach, dass selbst Erstanwender innerhalb von wenigen Minuten Shows erstellen und abspielen können. Dennoch bietet LD2000 eine unglaubliche Menge an Tiefe, wenn es um Laser-Grafiken und Beams geht. Während der Wiedergabe der Laser-Show, kann die LD2000-Software-Suite auch andere Arten von Medien steuern, wie Audio, Video, DMX-gesteuerte Moving Lights und Pyrotechnik.

Da LD2000 mittlerweile längst von Beyond abgelöst wurde, reduzieren wir die Infos auf das Nötigste.

Es gibt drei Versionen des Lasershow Designers 2000. Jede enthält ein QM2000 Hardware Board, eine fünfzigseitige und illustrierte Bedienungsanleitung und eine Installations- CD/DVD mit Programmen, Hilfedateien, Clipart Frames, kostenlosen Shows und sogar nutzungsgebührfreier Musik.

Hier sind kurze Beschreibungen der drei Ebenen:

  • LD2000 Professional ist die Spitzenversion, für diejenigen, die professionell Lasershows erstellen. Es beinhaltet alle Funktionen, unter anderem auch die Möglichkeit, 3D Objekete zu erstellen. Wenn Sie eine Show erstellen, können Sie bis zu 32 Objekte (tracks) gleichzeitig haben. Ein LD2000 Pro System kann eine Show mit bis zu 30 Projektoren erstellen oder bearbeiten, das alles auf dem selben Computer oder über ein Ethernet Netzwerk, vorausgesetzt, dass Sie einen QM2000 für jeden Projektor besitzen.
  • LD2000 Basic ist ein mid-level. Sie können flache 2D Bilder machen, aber keine 3D Objekte. Der Abstract Generator hat zwei Oszillatoren anstatt den Dreien der Pro Version. Für das Erstellen einer Show stehen Ihnen 16 Tracks zur Verfügung.
  • LD2000 Intro ist die günstigste Version, wobei es dennoch sehr viel Power hat. Sie können mit Intro Shows und Frames erstellen. Jedoch werden die Frames flach (2D) sein und der Abstract Generator hat nur einen Oszillator. Zum Erstellen einer Show stehen Ihnen lediglich acht Tracks zur Verfügung und es gibt weniger Effekte wie z.B. das Morphing. Dennoch ist es durch viele einfach Anwendungen in der Lage high-quality Shows zu erstellen.
    Intro Systeme werden oft als „Slaves“ für den Betrieb von mehreren übergeordneten Scannern benutzt. Intro Systeme sind zudem ideal für playback-only Anwendungen, da sie in der Lage sind, jede Show wiederzugeben, unabhängig davon ob diese in der Version Pro, Basic oder Intro erstellt wurde.

Unterschiede zwischen Pro, Basic und Intro

Alle drei Versionen können alle LD2000 Shows mit sämtlichen Effekten wiedergeben. Das bedeutet, dass sogar Intro eine Show wiedergeben kann, die mit Pro erstellt wurde, auch mit all deren zusätzlichen Funktionen. Daher sollten Sie sich LD2000 Intro zulegen, wenn Sie nur Shows wiedergeben wollen.

Sie können Shows nicht nur wiedergeben sondern auch bearbeiten. Zum Beispiel könnten Sie das Logo der Show durch Ihr eigenes Logo ersetzen. Sie können jedoch nur die Bearbeitungsoptionen verwenden, die Ihr Programm beinhaltet. Das bedeutet, dass Sie in Intro nur die ersten acht Tracks einer Show bearbeiten können. In Intro und Basic können Sie die X und Y Koordinaten eines Frames bearbeiten, aber nicht die Z Koordinaten (aus dem Grund, dass diese beiden Versionen nur 2D unterstützen). Wenn Sie also weitreichende Veränderungen an einer Show vornehmen wollen, sollten Sie sich für Pro oder Basic entscheiden.
Alle drei Versionen verhalten sich in einem Multiscanner Projektor untereinander als „Slave“ für den anderen. Zum Beispiel können Sie eine Pro und eine Intro Version in einen Computer stecken und Intro wird Pro als Slave dienen (alle Funktionen und Tracks von Pro eingeschlossen), sodass Sie eine two-scanner-head Show laufen lassen können.

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